Personalpolitik Zukunft der ambulanten Pflege

Wie das Lambertinum mit zukunftsweisender Personalpolitik den Kampf gegen den drohenden Personalmangel gewinnt

Hildesheim, im April 2017

Für andere Menschen da zu sein und sie zu pflegen ist keine leichte Aufgabe. Wer sie zu seinem Beruf macht, verdient Anerkennung und ein attraktives Gehalt. Doch gerade das bekommen Pflegekräfte oft nicht. Dabei werden wir Menschen immer älter. Und wir wissen alle, dass gute Pflege künftig nur mit einer großen Anzahl gut ausgebildeter und motivierter Pfleger*innen funktionieren kann.

In Politik und Gesellschaft wird oft über das Thema diskutiert. Es geht uns schließlich alle etwas an. Geändert hat sich aber leider bisher wenig. Auch Pflegebetriebe leiden unter dem Mangel an qualifizierten Kräften. Sie können nicht genug Aufträge annehmen und machen zu wenig Umsatz. Laut einer aktuellen Studie verliert der deutsche Mittelstand aus diesem Grund rund 50 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Leitung des ambulanten Pflegedienstes Lambertinum hatte keine Lust mehr, auf die richtigen politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu warten. Sie beschloss, selbst etwas zu unternehmen. Im Team entstanden Ideen für eine zukunftsweisende Personalentwicklung und ein durchdachtes Aus- und Weiterbildungskonzept. Die Maßnahmen sollen vor allem den eigenen Mitarbeiter*innen interessante und motivierende berufliche Perspektiven eröffnen. Sie sollen aber auch neue Bewerber*innen akquirieren und künftig die hohe Qualität der Pflege sichern.

Manuela Töllner bildet sich gerade von einer Pflegehilfskraft zur gelernten Altenpflegerin weiter. Am 1. August letzten Jahres begann sie mit ihrer dreijährigen Ausbildung an der renommierten Berufsfachschule Altenpflege im Aus- und Weiterbildungszentrum des St. Bernward Krankenhauses. Der Ausbildungsvertrag für Frau Töllner wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Leiter der Berufsfachschule, Tilo Nickl, abgeschlossen.

Sabine Menzel arbeitete viele Jahre als Pflegefachkraft für den ambulanten Pflegedienst Lambertinum. Am 17. Juni 2016 beendete sie ihre Weiterbildung zur Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege. Übrigens mit sehr gutem Ergebnis. Jetzt unterstützt Frau Menzel das Führungsteam als stellvertretende Pflegedienstleiterin.

Im ständig wachsenden ambulanten Pflegedienst des Lambertinums arbeiten derzeit 24 Mitarbeiter*innen. Sie betreuen 160 pflegebedürftige Menschen in deren Zuhause. Nur unter professioneller Leitung und mit einer intelligenten Personalpolitik wird das Lambertinum seinem Anspruch gerecht: Pflege und Betreuung auf hohem Niveau.

Michaela Starun (links) überreicht Sabine Menzel (rechts) ihre Urkunde.